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Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.

susifrauen

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Liebe Freund*innen und Besucher*innen,

gerne weisen wir Euch/Sie auf einige unserer Veranstaltungen und Workshops in Juni hin (die Links führen wieder zu Flyern/pdf
bzw. zum jeweiligen event auf facebook)
:
☆ Workshop | „Ein Schritt zum Selbstbewusstsein“ | Samstag, 04.06.2016, 10.00 – 14.00 Uhr
Vernissage | „120 Treppenstufen und eine Tasse Kaffee / Gedächtnis und Archiv über die politische Haft von Frauen“ | Donnerstag, 16.06.2016, 19.00 Uhr (Terminänderung!)

Lesung & Gespräch | International Women’s Space | „In Our Own Words“ | Donnerstag, 30.06.2016, 19.00 Uhr

sowie:
☆ im EWA Frauenzentrum:
Wenn ein „Nein“ nicht geachtet wird. Aspekte sexualisierter Gewalt Donnerstag, 09.06.2016, 20.00 Uhr

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+++Samstag, 04.06.2016, 10.00 – 14.00 Uhr
Teil 1 der Workshopreihe zur Selbsterfahrung „Die Wörter des Körpers“:
Ein Schritt zumSelbstbewusstsein“.

Für Therapeutinnen, Erzieherinnen, Menschen in Pflegeberufen und andere Interessierte (Vorerfahrungen in Bewegung sind nicht erforderlich):
Ihr seid eingeladen…
…die Nuancen der eigenen Ausdrucksmöglichkeit zu entdecken,
…die Körperspannungen, die Wahrnehmungen, die Signale des Körpers zu erkennen,
…die Bewegungsmuster und die Körper-Verbindungen zu erfahren,
…die Sinnes-Kanäle zu öffnen, und die eigene rezeptive und kreative Fähigkeit neu zu entdecken, Empathie zu entwickeln.
Nur mit Anmeldung an: assosalutare@gmail.com
TN-Beitrag: 35,00 Euro, ermäß. 20,00 Euro.
Bitte bringt bequeme Kleidung mit!
Fortsetzung:
03.09.16 Die „verkörperte“ Kommunikation: Spiegelung und Spiegelneuronen
01.10.16 Entwicklungsphasen, Bewegungsmuster und Körperverbindungen
Workshop bei Annalisa Maggiani, Psychologin, Tanz-Bewegungstherapeutin u.a. Bei S.U.S.I. bietet Annalisa psychologische Beratung in italienischer Sprache an und leitet eine interkulturelle Tanztherapie-Gruppe. Desweiteren arbeitet sie in ihrer eigenen Praxis und im Zentrum für seelische Gesundheit, Tagesklinik-Ambulanz Berlin, als Tanztherapeutin.
Event auf Facebook

Vernissage mit Performance & Gespräch von und mit Verónica Troncoso:
„120Treppenstufen und eine Tasse Kaffee / Gedächtnis und Archiv über die politische Haft von Frauen“
Verónica Troncoso spürt der Geschichte von neun Frauen nach, die während der Diktatur im damaligen Gefängnis vom Buen Pastor, in der chilenischen Region Valparaiso, inhaftiert waren:
Alicia Olea, Milena Castro, Sylvia Lillo, Carmen Raffernau, Rosa Zúñiga, Patricia Pulgar, Cristina Fuentealba, Elisa Serey und Alicia Zúñiga.
Das Werk besteht aus 25 Fotos, die aus persönlichen Archiven stammen. Es sind Bilder, die heimlich im Gefängnis aufgenommen worden sind, Fotografien aus jener Zeit, als es nötig war, ins Exil zu gehen; Gegenstände, die in Gefangenschaft produziert wurden und ein Brief, den ein anderer politischer Gefangener an eine der Frauen schrieb. Sie kannten einander nicht; sie wollten sich nicht allein fühlen.
„120 Treppenstufen und eine Tasse Kaffee“ verwandelt und verortet Gedächtnis als einen narrativen Parcours, in dem die Protagonisten dieser Geschichte Erzählungen durchqueren, als Individuen oder Kollektive. Neun Frauen treffen sich regelmäßig bis heute zum Jahrestag ihrer Gefangennahme. Dieses Werk macht die unüberwindbare Kommunion dieser Frauen sichtbar; eine Kommunion, die weder durch die Gräuel der Diktatur noch das Vergehen der Zeit zerstört werden konnte.
Verónica Troncoso ist Künstlerin und Dozentin an der Universität von Chile, in der sie verschiedene interdisziplinäre Forschungsprojekte u.a. im Zusammenhang mit Archiv, Kunst, Ton und Gedächtnis entwickelt hat.


+++Donnerstag, 30.06.2016, 19.00 Uhr

+++Donnerstag, 16.06.2016, 19.00 Uhr (Achtung: Terminänderung!)


Lesung & Gespräch
(auf Englisch und Deutsch) mit International Women Space:
„In Our OwnWords“

Die Aktivistinnen vom International Women Space (IWS) haben die Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen in Deutschland dokumentiert. Sie näherten sich dem Projekt mit Hilfe der lateinamerikanischen Tradition der Testimonial-Literatur an – dabei immer mit dem Blick darauf, die Stimme der Stimmlosen zu verstärken.

Das Buch „In Our Own Words“ / „In unseren eigenen Worten“ enthält beinhaltet zehn Testimonials von geflüchteten Frauen in Deutschland:

Frauen, die hätten migrieren können, aber denen keine Visa ausgestellt wurden. Frauen, die in ihren eigenen Regionen zu Geflüchteten wurden, bevor sie versuchten über die tödlichen Routen nach Europa zu kommen. Frauen, die vor Krieg, Armut und Umweltkatastrophen fliehen, welche durch die Gier von Unternehmen erzeugt werden; Frauen, die der Verfolgung entfliehen müssen, da sie nicht dem Geschlecht entsprechen, welches ihnen bei ihrer Geburt zugeteilt wurde. Frauen, die vor ihren eigenen Familien weglaufen müssen, da sie nicht die durch das Patriarchat verursachte häusliche Gewalt akzeptieren.
„In unseren eigenen Worten“ dokumentiert mutige Frauen, die gegen schwierige Realitäten gekämpft haben und die andere im Kampf für Emanzipation inspirieren.
Eine der Hauptforderungen des IWS ist es, dass Frauen das Recht auf Asyl aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung zugestanden wird, ohne Angst vor Deportation haben zu müssen.
The International Women`s Space ist eine feministische, politisch Gruppe, organisiert von Migrantinnen und geflüchteten Frauen in Deutschland. Sie wurde 2012 mit der Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin, Kreuzberg gegründet. IWS fordert dominante Wissensstrukturen heraus und kämpft gegen diskriminierende Politiken und Praktiken, die der Emanzipation von geflüchteten Frauen, Migrantinnen und allen Frauen entgegen stehen.
Event auf Facebook

* * * *Noch ein Hinweis – Die folgende Veranstaltung findet im EWA Frauenzentrum statt und ist eine Kooperation, u.a. mit uns:

+++Donnerstag, 09.06.2016, 20.00 Uhr
Wenn ein „Nein“ nicht geachtet wird. Aspekte sexualisierter Gewalt.
Aus der Reihe „Berliner Frauensalon“

Sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen sind für viele Frauen nicht erst seit der Silvesternacht 2015/16 eine Realität. Nach den Ereignissen in Köln sind sexuelle Übergriffe im öffentlichen Raum aber verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung gerückt (worden). Dennoch wird der Großteil sexualisierter Gewalt im nahen sozialen Umfeld der Betroffenen, also im Privaten, ausgeübt: Die Täter sind Partner, Ex-Partner, Nachbarn, Kollegen.
Wir sprechen mit Sozialpädagogin Maria Noe (LARA, Krisen- & Beratungszentrum) und Rechtsanwältin Catharina Knoll, wie Übergriffen begegnet werden kann und diskutieren darüber welche gesellschaftlichen Machtverhältnisse hinter Verharmlosung und Billigung einerseits und der rassistischen Instrumentalisierung andererseits stecken.
Die Reihe „Berliner Frauensalon“ ist eine Kooperation zwischen Frieda Frauenzentrum, Ewa Frauenzentrum, Frauenkreise und Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Event auf Facebook
Wir sehen uns!
Herzliche Grüße,
Die S.U.S.I.-Frauen
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Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Treffpunkt – Beratung – Gruppen – Kurse – Kunst – Debatten in mehreren Sprachen.
www.susi-frauen-zentrum.com, www.facebook.com/susi.frauenzentrum

Bayerischer Platz 9, 10779 Berlin (Eingang Innsbrucker Str. 58!)
Unsere Räume sind nicht rollstuhlgerecht.
Telefon: (030) 78 95 93 94. mail to: susifrz@aol.com

 

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